Reinluftgebiet in Sulden

Wussten Sie schon:

Dass in höheren Lagen, wie in Sulden, der Sauerstoffgehalt in der Luft geringer ist, und die Luft sozusagen „dünner“, wissen Sie bestimmt. Und dass es nach der Akklimatisierung zu einer Leistungssteigerung kommt, wissen Sie auch.

Das, was sie vielleicht nicht wissen, ist, dass sich der Körper diesem Sauerstoffmangel durch vegetative (=unbewusste, natürliche) und hormonelle (durch Hormone hervorgerufene) Umstellung in 2 Phasen anpasst.

Was genau in diesen 2 Phasen der Anpassung an geringen Sauerstoffgehalt in der Luft mit dem Körper passiert, können  Sie im Anhang lesen.

AMAS Studie 2000

E. Humpeler, W Schobersberger

Anpassung des Körpers an geringen Sauerstoffgehalt in der Luft

Die erste Phase ist die Adaptationsphase:

Der Sauerstoffmangel wird vom Körper als unspezifischer Stress erlebt und zunächst wird mehr Energie verbraucht.

Es kommt zu:

einer verstärkten Atemtätigkeit in Ruhe und bei Belastung, das Herz klopft etwas schneller,

die Muskeln spannen sich an,

der Stoffwechsel wird angeregt.

In dieser Phase ist die Leistungsfähigkeit um etwa 5% eingeschränkt, spürbar zum Beispiel an verstärkter Müdigkeit.

Als zweite Phase folgt die Akklimationsphase:

Der Organismus beruhigt sich,

Atemtätigkeit und Herz-Kreislaufsystem werden angepasst.

Und nun passiert etwas Entscheidendes: Durch den verringerten Sauerstoffgehalt in der Atemluft wird besonders in mittleren Höhen (bis 2.500 Meter) die Neubildung der roten Blutkörperchen angeregt. Dies geschieht durch das Hormon Erythropoetin. Alte Blutzellen werden ausgeschieden und neue junge Blutkörperchen treten an ihre Stelle.

Nach der Akklimationsphase steigt die Leistungsfähigkeit!

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