Nachwuchs der Stockenten im Suldner See auf 1.900m

Mann glaubt es kaum, eine unserer 4 Stockenten, die den Suldner See im Sommer bewohnen, hat 12 Enten – Baby bekommen. Die große Familie ist wohl auf und freund sich über jeden Besucher. Auf dem Fotos sind die kleinen gerade mal 2 Tage alt.

Hier noch ein paar Infos über Stockenten:

Das aussehen:

Die Stockenten sind die größten Enten, die bei uns leben. Sie wiegen 700 bis 1500 Gramm. Ihre Länge beträgt 40 bis 65 Zentimeter. Sie erreichen eine Flügelspannweite bis zu 95 Zentimeter. Stockenten können maximal 110 Kilometer in der Stunde fliegen. Sie haben einen schwungvoll nach oben gebogenen Schwanz. Beim Schwimmen taucht er nicht mit ins Wasser ein. Das Federkleid am Bauch ist hell. Die Füße mit den Schwimmhäuten sind leuchtend orange. Die Schwanzdecken sind schwarz, und die Schwanzfedern haben einen schönen blauen Schimmer.

Zweimal im Jahr findet bei den Stockenten eine Mauser statt. Das bedeutet, dass die Enten ihre Federn verlieren und nach und nach durch neue Federn ersetzen. Ihr Federkleid besteht aus sehr vielen Daunen und Deckfedern, durch die sie vor der Kälte und Nässe geschützt sind.

Außerdem fetten sie ihr Federkleid auch ständig ein, damit kein Wasser durch das Gefieder dringen kann. Das Fett dafür ist in der Bürzeldrüse, die sich an der Schwanzwurzel befindet. Die Enten nehmen das Fett mit ihrem Schnabel auf und streichen es in ihre Federn.

Auf dem Wasser werden die Enten von einem Luftpolster getragen. Die Luft befindet sich zwischen dem Daunengefieder. Die Deckfedern schließen die Daunen ab. Mit ihrem Fettpolster unter der Haut verhindert die eingeschlossene Luftschicht, dass der Körper der Ente auskühlt.

Die Ernährung:

Stockenten ernähren sich hauptsächlich von pflanzlichen Stoffen. Sie nehmen ihre Nahrung entweder von der Wasseroberfläche auf oder sie suchen sie durch Gründeln auf dem Gewässerboden. Sie fressen gerne Sämereien, Früchte und grüne Wasser-, Ufer- und Landpflanzen. Zu ihrer Nahrung gehören aber auch Fische, Frösche, Würmer, Kaulquappen, Insekten und kleine Krebse. Im Herbst fressen sie auch Eicheln und Nüsse. Stockenten lassen sich aber auch gern mit Brot und Küchenabfällen füttern und können sehr zahm werden. Bei ihrer Futtersuche in den Gewässern tauchen die Enten unter Wasser. Aber auch, wenn sie eine Gefahr wittern, tauchen sie unter.

Wenn Stockenten bei der Futtersuche untertauchen, bezeichnet man das als „Gründeln“. Dabei ragt der Schwanz senkrecht nach oben aus dem Wasser. Mit ihrem Schnabel beißen sie die Pflanzenteile ab. Dabei drücken sie das Wasser, das sie ebenfalls aufgenommen haben, durch die Hornleisten des Schnabels wieder nach außen. Was das Wort „Gründeln” bedeutet, wird sehr schön in dem alten Kinderlied beschrieben: „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh”.

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