Lawinengefahr besser einschätzen

Lawinengefahr besser einschätzen – Praxistipps von Experten

Die Lawinengefahr ist bei Tourengehern ein ständiger Begleiter. Patrick Nairz und Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol haben zehn Gefahren-Muster erstellt, anhand derer der Tourengeher die Lawinengefahr besser einschätzen kann.

Jeder, der mit Tourenskiern oder Schneeschuhen unterwegs ist, sollte ihn kennen: den Lawinenlagebericht mit den fünf Gefahrenstufen. Allerdings wissen erfahrene Tourengeher, dass eine Gefahrenstufe oft sehr schwer zu interpretieren ist. Sie bewegt sich  – vor allem bei Gefahrenstufe 3 – in einem großen Spielraum. Die definitive Situation lässt sich dann oft erst direkt am Berg feststellen.

Die beiden Lawinenexperten Patrick Nairz und Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol haben über Jahre hinweg Lawinensituationen studiert. Ihre Erkenntnis: Während verschiedener Winter passieren Lawinenunfälle sehr oft bei einander ähnlichen Verhältnissen und an ähnlichen Orten. Aus dieser Tatsache heraus entstand die Idee, die Lawinengefahr in zehn häufige Muster einzuteilen. Aus der Idee wurde ein Praxis-Handbuch mit dem Titel „Lawine – Die 10 entscheidenden Gefahrenmuster” erkennen“.

Die Muster sollen Tourengehern und Schneeschuhwanderern Hilfestellung bei der Interpretation der bekannten fünf Lawinenwarnstufen leisten. Der Lawinenwarndienst Tirol wird die Muster künftig auch als Zusatzinformation zu den Warnstufen auf seiner Website veröffentlichen.
Auf welche Muster kann und muss der Tourengeher nun achten? Patrick Nairz und Rudi Mair beantworteten diese Frage auf mehreren Vorträgen in Südtirol (organisiert vom AVS mit Unterstützung der Verlagsanstalt Athesia sowie dem Outdoor-Fachgeschäft Mountainspirit). Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer Aussagen: Lawinengefahr besser einschätzen – 10 Praxistipps

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