Skischule Sulden am Ortler

Skischule Sulden

…die Profis der Skischule zeigen Ihnen wie’s richtig geht!

Ob auf dem Snowboard oder mit schnittigen Carvingskiern, wenn die Bretter unter den Füßen eigenwillig unterwegs sind macht das wedeln nicht wirklich Spaß. Den Feinschliff an Ihrer Skitechnik verabreichen Ihnen die Skilehrer der Skischule Sulden.

In Gruppenkursen und Privatstunden werden die Kenntnisse vertieft. Für Groß und Klein beginnen die 5 Tagesskikurse immer Montags mit der Einteilung in die jeweiligen Leistungsstufen. 2,5 Stunden Skikurs täglich sind die ideale Vorbereitung für das wöchentliche Skirennen am Donnerstag.

Wochenprogramm der Skischule Sulden:

  • Montag 10.00 Uhr  Beginn der Einteilung in die verschiedenen Leistungsstufen. Anschließend Skikurs bis 12.50 Uhr.
  • Dienstag 2h 50min Stunden Skiunterricht mit Video-aufnahmen (ab Leistungsstufe 3). Am Nachmittag gemeinsame Besprechung.
  • Mittwoch Treffen mit der Gruppe um 10.00 Uhr am ausgemachten Treffpunkt, anschließend Skikurs bis 12.50 Uhr
  • Donnerstag Treffen mit der Gruppe am ausgemachten Treffpunkt. Anschließend Skikurs bis 12.50 Uhr.
  • Freitag 9.30 – 11.00 Uhr Skikurs in der Gruppe. Ab 11.00 Uhr Abschlussrennen mit Goldskitest. Am Abend Siegerehrung und Abschlussparty

Die ganz kleinen Skiassen sind im Yeti Club bestens aufgehoben. Kindern ab 3 Jahren wird hier, im Skikindergarten von 10:00 – 16:00 Uhr spielend das Skifahren beigebracht. Für die Stärkung der kleinen Champions nach dem Skifahren ist bestens gesorgt. Am Nachmittag nach dem kleinen Mittagessen wird im Kindergarten gespielt.

Live Musik im Hotel Bambi Sulden

Feb
20
21:30

Wir heißen alle zu einer heißen FOX NACHT MIT LIVE BAND zum Faschingsausklang ein.

Es rattert und knattert in Sulden

Am Samstag knatterten Dutzende von Oldtimern vom Reschen kommend durch den Vinschgau. Die zweite Etappe der “Coppa delle Alpi” führte vom Reschen über Glurns nach Sulden und wieder hinaus nach Prad und Schlander. Die Fahrer waren aus der Schweiz gekommen und der eine und andere Teilnehmer wird sich angesichts der Minusgrade und starken Winde im Oberland wohl nichts sehnlicher als ein Verdeck gewünscht haben.

Internet für unsere Gäste

Nach einem Probejahr haben wir unser Internet ausgeweitet.  Das heisst Sie haben im gesamten Hotel ab jetzt Wireless Lan Empfang.

So einfach funktioniert die Benutzerregistrierung

  1. Sie fragen nach einem Internetzugang
  2. Sie erhalten an der Reception Ihre persönliche Loginkarte.
  3. Sie wählen auf Ihrem mobilen Gerät das Kabellose Internetnetzwerk „SuedtirolSpot“ aus und geben Ihr persönliches Kennwort ein.
  4. Sie könne im Internet surfen, Emails verschicken oder benutzen andere Internetdienste

Naturatrafoi

Was ist los im Winterwald?
Welche Tierspuren können wir im Wald entdecken?
Machen Eichhörnchen einen Winterschlaf?
Warum taucht der Tannenhäher in den Schnee?

Kinder und Erwachsene erfahren bei einer gemütlichen Winterwanderung vom Förster wie unsere heimischen Tiere den Winter überstehen.

Termine:
Dienstag 14.02.2012
Dienstag 03.04.2012
Dienstag 10.04.2012
Start: 15.00 Uhr bei naturatrafoi

weitere Informationen unter www.naturafrafoi.com

Zusslrennen in der Fasnachtszeit

Feb
16
14:00

Das Zusslrennen ist sicher ein einzigartiger Brauch, der alljährlich am Unsinnigen Donnerstag in Prad am Stilfserjoch stattfindet.

Die Figur der Zussl, stellen ausschließlich Burschen und Männer aus dem Dorf dar. Sie sind von Kopf bis Fuß ganz in Weiß gekleidet und mit bunten Maschen und Krepppapierblumen geschmückt.

Um die Mitte des Leibes tragen sie Kuhschellen, in letzter Zeit vermehrt selbst gemachte Schellen (Glocken), die sich durch ihre Größe auszeichnen und meist über 20 Kilo wiegen.

Dieser Umzug hat auch einen Hinweis auf einen Fruchtbarkeitskult. So ziehen zum Beispiel sechs Schimmel (weißgekleidete Männer) beim 1. Umzug einen alten Holzpflug durch die Gassen des Dorfes. Dahinter folgt der Fuhrmann mit der „Goaßl“, dieser treibt die Schimmel voran und lenkt den Pflug. Hinter dem Fuhrmann kommt der Sämann mit dem Säkorb, aus dem er Sägemehl auf die Zuschauer streut, danach folgen Bauer und Bäuerin, Knecht und Dirn und schließlich das Paar „Zoch und Pfott“.

Alle diese Personen tragen verschiedene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte mit sich. Damit wird der Gang aufs Feld in der warmen Jahreszeit dargestellt.

Beim zweiten Umzug führt die „Triebschelle“ diesen Zug an, und wird von den Schimmel begleitet. Der „Triebschellträger“ trägt einen weißen Kittel, der mit Blumen bestickt ist. Die „Triebschelle“ ist die größte und schwerste aller Zusselschellen“. Hinter dem gewaltigen Dröhnen der „Triebschelle“ kommen die „Zussl“ die dem Brauch den Namen geben.

Sie tragen einen weißen Hut mit bunten Krepppapierblumen und Maschen. Auch sie tragen große, schwere Schellen um den Bauch und lärmen tüchtig. Nach ihnen folgen wieder alle Paare und der Fuhrmann, der mit der „Goaßl“ den Zug zusammenhält. Uralte Fruchtbarkeitskulte werden damit in Verbindung gebracht. Stundenlang lärmen nun die „Zussln“ mit ihren kiloschweren Schellen und vertreiben so die bösen Geister und die Winterkälte und wecken das Korn auf.

Pfluagziachn in Stilfs

Feb
18
12:00

Das bäuerliche Leben von einst wird in einem Fasnachtsspiel, lebendig gehalten und veranschaulicht die enge Verbindung des Bauern zu seiner Scholle einer- und die sozialen Verflechtungen andererseits. Das Pflugziehen ist wohl ein altes Kultspiel vom Kampf der Naturkräfte, vom Scheiden des Winters und dem Anbruch der segenbringenden, fruchtbaren Zeit.
Im Umzug, der durch das Dorf führt, wird einerseits die Hoffnung auf eine gute Ernte mitgetragen, andererseits sollten die bösen Geister des Winters, symbolisch dargestellt im jeweils für die Dorfbewohner schlimmsten Übel der Zeit, verjagt werden

Lou Bega in Sulden am Ortler

Apr
15
13:00

Lou Bega in Sulden am Ortler

Das Highlight zum Auftakt der Pärchenwoche;  ein Open Air mit dem Weltstar Lou Bega (ORIGINAL) mit seinem Welthit “Mambo No. 5″. Das Konzert findet am 15.04.2012 um 13.00 Uhr auf der Madritschhütte statt.

Moderne Architektur für drei Schutzhütten in Südtirol

Von den 24 Schutzhütten, die das Land vom CAI übernimmt, müssen drei abgerissen und neu gebaut werden.

Die Hütten Edelraut in Mühlwald/Lappach, Schwarzenstein in St. Johann im Ahrntal und Weißkugel in Graun in Vinschgau sollen aber nicht in der traditionellen Form gebaut werden.

“Vielleicht können wir hier drei innovative Projekte umsetzen, so wie in der Schweiz”, erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag.

Die eingereichten Projekte seien deshalb am Montag abgelehnt worden. Das Land will stattdessen einen Ideenwettbewerb ausschreiben. Die Hütten müssten in die Landschaft passen und ihre Aufgabe erfüllen, das sei eine Vorgabe, erklärte der Landeshauptmann.

“Die Kosten von zwei Millionen für jede Hütte, die wir auch für einen klassischen Neubau ausgegeben hätten, dürfen aber nicht überschritten werden”, so Durnwalder.

Über allen Bergen

Alpinist Reinhold Messner hat mit fünf über die Dolomiten verteilte Museen architektonisch reizvolle Begegnungsstätten für Mensch und Berg geschaffen

Sie heißen Juval, Dolomites, Ortles, Firmian und Ripa. Fünf Namen, fünf Museen in den Bergen von Südtirol. Dass es sie gibt, ist einem Mann zu verdanken, der wie kaum ein Zweiter die Bergwelt erkundet und dem Menschen verständlich gemacht hat: Reinhold Messner. Unter der Dachmarke Messner Mountain Museum (MMM) sind diese Stätten Ausstellungsorte und architektonische Kunstwerke zugleich – Burgen, Höhlen und ehemalige Geschützgänge, die tief in den Berg getrieben wurden. So unterschiedlich sie sind: Gemeinsam widmen sie sich der Frage, was passiert, wenn Mensch und Berg sich begegnen.

Wer, wenn nicht der Alpinist Messner, könnte sich dieser Thematik annehmen? Kritiker meinen zwar, er habe sich mit seinem Museum eine Art Messner-Mausoleum geschaffen, andere stören sich daran, dass er, der Nachhaltigkeitsapostel, für seine Museen mit Betonmischer und Hilti in die Dolomiten gekraxelt ist und die Bergwelt in ein “alpines Disneyland” verwandelt hat. Aber weder sind in den Häusern nur persönliche Expeditionsgegenstände zu sehen, noch hat er die Berge durch die Bauten zerstört.

Ein Museum über sich selbst zu machen hätte Messner peinlich gefunden. “Die Museen haben mit mir nur am Rande zu tun”, sagt er. “Ich habe sie erfunden und mein Wissen da hineingesteckt. Aber ich erzähle dort über Moses und Buddha und die alpine Geschichte, die Geologie, die Höhen und Höhlen, in denen Menschen gelebt haben.”

Jedes der fünf Museen hat Messner unter ein Motto gestellt. Auf Burg Juval im Vinschgau geht es um die heiligen Berge; Dolomites auf dem Monte Rite widmet sich dem Thema “Fels”; Ortles in Sulden, am Fuße des Ortlers, blickt in die Welt des Eises; Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Bozen thematisiert als MMM-Herzstück die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Berg; und im Museum Ripa auf Schloss Bruneck werden Bergvölker aus aller Welt vorgestellt, wobei Messner nicht nur ihre Kulturen beleuchtet, sondern auch den Bergtourismus, der ihre Lebenswelten verändert. Staatliche Förderung gibt es für das ehrgeizige Projekt allerdings nicht. Das war eine Bedingung, der sich Messner unterwerfen musste, um herausragende Standorte wie Schloss Sigmundskron vom Land Südtirol für 30 Jahre übereignet zu bekommen. Denn nur Juval und Ortles gehören ihm, die drei anderen Häuser sind nur geliehen.

Das zeigt sich auch in ihrer Architektur. So sind etwa die Ein- und Umbauten in Schloss Sigmundskron Ausdruck der zeitlich begrenzten Nutzung und setzen sich in der Wahl des Materials vom Mauerwerk der mittelalterlichen Burg ab. Statt Dolomitgestein kam unbehandelter, langsam korrodierender Stahl zum Einsatz. Die Art und Weise, wie Träger, Profile, Gitterroste und andere Elemente eingesetzt sind, erinnert an technische Nutzungen, wie es Andreas Gottlieb Hempel in seinem Buch “Die Messner Mountain Museen. Architektur und Berge” beschreibt. Auch halten alle neuen Teile Abstand zu den alten Mauern, fast so als seien sie nur kurz zu Gast im alten Schloss.

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Ganz anders in den beiden Häusern Juval und Ortles. Wobei die Burgruine Juval schon seit 1983 im Besitz von Reinhold Messner ist und in zwölfjähriger Arbeit behutsam saniert wurde. Hier verbringt er mit Familie die Sommermonate, hier ist auch das mit Lärchenholz getäfelte Arbeitszimmer, wo er seine Bücher schreibt, und der Expeditionskeller mit allerlei Ausrüstungsgegenständen. Auf Burg Juval hat sich Messner seinen Traum vom unabhängigen Leben als Selbstversorger verwirklicht.

Trotz umfangreicher Sanierung ist und bleibt Juval aber in Teilen eine Ruine, in der Reinhold Messner ein Zuhause für seine Sammlung gefunden hat, vor allem für die Tibetika. In den Nischen der Ruine findet man Buddhafiguren, in den alten Fensteröffnungen religiöse Kultgegenstände. Neben dem großen Festsaal im Palas mit den restaurierten Renaissancefresken trifft man im “Saal der tausend Freuden” auf die weltweit größte Sammlung zur tibetischen Sagengestalt, Gesar Ling. Und so schreibt Hempel über die Burg: “Im Ergebnis ist es ein Renaissancebau geblieben, dem von den Gedanken einer tibetischen Klosterfestung neues Leben eingehaucht wurde.”

Seinen Ausdruck findet dieser neue Geist auch in Form moderner Architektur, vor allem in der filigranen Konstruktion des Glasdachs, das der schwäbische Architekt und Ingenieur Robert Danz als Witterungsschutz für die alte Bausubstanz entworfen hat. Elegant schwebt die aus unzähligen Glasplatten zusammengesetzte 200 Quadratmeter große Fläche entlang der alten Dachlinie über dem Bau und gibt der Burganlage einen ganz eigenen architektonischen Charakter. Schöner kann man Moderne und Tradition kaum zusammenbringen.

Auch das MMM Ortles steht für die Fusion von Alt und Neu, allerdings auf eine andere Art: Statt in die Höhe geht es hier in die Tiefe, in einen unterirdischen Anbau. Inspiration dafür waren die erhaltenen Kellerräume der abgerissenen Scheune, die zum Hof “Yak & Yeti” gehörte. Architekt Arnold Gapp, schon mit dem Umbau des Hofs betraut, entwickelte für das Museum einen unterirdischen Kristall, in dessen Bauch man sich begibt, um sich mit dem Thema Eis und Gletscher zu befassen.

Der aus unbehandeltem Sichtbeton geformte Raum, der an den weiß verputzten ehemaligen Scheunenkeller anschließt, zieht Besucher in den Bann. Nicht nur, weil man, um in die Ausstellung zu gelangen, eine schiefe Ebene heruntergehen muss, sondern vor allem wegen des Lichts. Gapp hat hier entlang der aufgefalteten Rückwand des Betonkristalls einen Glasstreifen in die Decke eingelassen, der das Tageslicht effektvoll, wie im Inneren eines Gletschers, einfallen lässt. Von außen betrachtet wirkt das gläserne Fensterband in der Wiese, die das Dach des Museums bedeckt, wie ein bedrohlicher Gletscherspalt. Somit wird die Architektur hier selbst zum Teil der Ausstellung, zum atmosphärischen Erlebnis, ohne dabei die Exponate zu erdrücken.

Ein Erlebnis ist auch das MMM Dolomites auf dem Gipfel des Monte Rite. Auch wenn die frühere Festung Messner nicht gehört, so hat er hier doch im Gegensatz zu den beiden Schlössern architektonisch mehr einbringen und zugleich eine Liebeserklärung an die Dolomiten realisieren können. Das “Museum in den Wolken” beeindruckt dennoch weniger wegen seiner Exponate oder Baukörper. Es ist die imposante Architektur der umliegenden Landschaft, die den Betrachter fesselt und ihn jede menschliche Bauleistung vergessen lässt. Insofern passt es, dass die für den Umbau verantwortlichen Architekten, Enzo Siviero und Paolo Faccio, den Dolomitkristall als Vorlage gewählt haben und dort, wo einst Geschütztürme emporragten, gläserne Dachaufsätze aus unregelmäßigen Kristallformen errichtet haben. Sie sind eine Hommage auf die Dolomiten und zugleich eine Lichtquelle für das Museum. Wer dann noch in der Ausstellung einmal zwischen den Kunstwerken aus dem Fenster schaut, wird Reinhold Messner und seine Vision eines Bergmuseums verstehen

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